
BREATHWORK IN AUGSBURG
Wieder Berührbar.
Für Menschen, die alles verstehen und sich selbst dabei manchmal kaum noch spüren.
Geführte Atemreisen mit gemeinsamer Intention, bewusster Körperarbeit und Integration, die nicht erst zu Hause beginnt.
Kleine Gruppen - etwa alle zwei Monate
Für Wen?
Du bist reflektiert, erkennst Zusammenhänge, findest Erklärungen und hast gelernt, mit ziemlich vielem zurecht zu kommen.
Aber wann hat dich das Leben zuletzt überrascht?
Wann hast du zuletzt etwas erlebt, ohne es gleichzeitig einzuordnen, zu bewerten oder zumindest verstehen zu müssen?
Bist du gefühllos? Oder einfach nur verdammt gut darin, alles mit deinem Kopf abzufangen, bevor es dich berühren kann?
Wie müde bist du davon ? Müde genug, um mehr zu wollen?
Im SANCTUM nutzen wir bewusste Atemarbeit, Körperwahrnehmung und geführte innere Reisen, um genau diesen Zugang wieder zu erforschen.
Nicht weil deine Auffassungsgabe problematisiert werden muss, im Gegenteil. Sie ist wahrscheinlich ein großes Geschenk. Aber auch, um dein Repertoire um eine Fähigkeit zu erweitern:
Berührbarkeit
Warum ausgerechnet Atmen?
Das Faszinierende an unserer Atmung ist, dass sie von allein funktioniert und wir sie gleichzeitig bewusst beeinflussen können.
Denn: unser Atem steht in ständigem Austausch mit körperlichen Regulationsprozessen.
Wenn wir gestresst oder angespannt sind, kann sich unser Atem verändern.
Und umgekehrt, können wir über den Atem Einfluss auf körperlicher Ebene ausüben.
Langsame Atemrythmen können die Regulation moderat bis deutlich unterstützen. Andere Atemweisen können unsere Körperwahrnehmung deutlich verändern und Empfindungen intensivieren.
Nicht jede Technik bewirkt dasselbe. Und nicht jede Erfahrung fühlt sich angenehm an.
Aber wir können den Atem nutzen, um aus dem bloßen Nachdenken ins unmittelbare Erleben zu kommen.
Was spüre ich gerade?
Wann möchte ich etwas kontrollieren?
Was geschieht, wenn ich bei einer Empfindung bleibe, statt sie sofort zu erklären?
Was fühlt sich stimmig an, was nicht?
Mich interessiert dabei weniger wie außergewöhnlich dein Atemerlebnis wird, sondern wie du dir selbst darin begegnest.
Eine gemeinsame Richtung, deine eigene Erfahrung.
Ich biete keine offenen Gruppensessions an, bei denen wir einfach intensiv atmen und schauen, was passiert.
Jede Atemreise im SANCTUM hat ein bewusst gewähltes Thema, eine klare Dramaturgie und einen nachvollziehbaren Rahmen.
Du erfährst vorab, worauf wir uns Einlassen, wie wir arbeiten und welche Reaktionen möglich sind.
Nicht weil ich bestimmen kann oder möchte, was du erlebst.
Sondern weil du wissen musst, wozu du Ja sagst.
Die Intention ist unsere gemeinsame Forschungsfrage, keine Antwort, die du am Ende gefunden haben musst.
Und so gestalten wir unsere gemeinsame Zeit:
01 / Ankommen und erst mal merken, wie schwer das sein kann.
Du machst es dir auf deiner Matte bequem, schließt die Augen und beginnst, deine Aufmerksamkeit auf den Atem zu richten.
Klingt einfach genug.
Bis der Kopf anfängt, sich einzumischen.
Atme ich richtig? Wie lange dauert das noch? Sollte ich nicht schon mehr spüren? Und was mache ich eigentlich mit diesem Gedanken, der mir gerade eingefallen ist?
Genau hier beginnen wir.
Du lernst, diese innere Geschäftigkeit zu bemerken, ohne ihr sofort folgen zu müssen. Ich begleite dich dabei, immer wieder zum Atem zurückzufinden. Zu seiner Bewegung. Zu dem, was du gerade tatsächlich in deinem Körper wahrnehmen kannst.
Nicht indem du deinen Kopf ausschaltest. Sondern indem du entdeckst, dass du ihm nicht ständig folgen musst.
02 / Tiefer Eintauchen, vom Beobachten ins Erleben.
Nach und nach vertiefen wir den Atem.
Du findest einen Rhythmus, in dem du dich zunehmend auf das Atmen selbst einlassen kannst.
Musik, Klang und meine Stimme begleiten dich. Manchmal mit einem gezielten Impuls, manchmal nur mit wenigen Worten. Und manchmal lasse ich dich ganz in Ruhe.
Vielleicht wird dein Körper plötzlich erstaunlich deutlich spürbar. Vielleicht verändert sich deine Wahrnehmung. Vielleicht begegnest du Empfindungen, die du lange nicht mehr bewusst wahrgenommen hast.
Und vielleicht merkst du einfach, wie wohltuend es ist, für eine Weile nichts anderes tun zu müssen, als hier zu sein.
Du musst keine bestimmte Emotion finden, keine Geschichte durchleben und keine Erkenntnis produzieren.
Dein Erleben ist die Reise.
03 / Nachklang, ohne gleich wieder was draus zu machen.
Irgendwann wird dein Atem wieder ganz natürlich.
Die Musik wird leiser. Vielleicht wird es vollkommen still.
Du spürst die Unterlage unter deinem Körper. Das Gewicht deiner Arme. Die Luft auf deiner Haut.
Wir bleiben noch eine Weile hier.
Ohne sofort zu sprechen, zu analysieren oder darüber nachzudenken, was diese Erfahrung jetzt für dein Leben bedeutet.
Denn genau das üben wir auch: Eine Erfahrung nicht gleich wieder in etwas verwandeln zu müssen, das wir verstehen oder verwerten können.
Manchmal beginnt Integration damit, einem Moment einfach genügend Raum zu geben, um wirklich anzukommen.
Integration ist KEINE HAUSAUFGABE
Das ist mir besonders wichtig.
Ich möchte Menschen nicht durch eine intensive Erfahrung begleiten und sie anschließend mit allem, was aufgetaucht ist allein nach Hause schicken.
Das Atmen ist nur ein kleiner Teil unserer gemeinsamen Arbeit.
Wir nehmen uns auch Zeit, um wieder anzukommen, wahrzunehmen und dem Erlebten einen Zusammenhang zu geben.
Wir müssen uns nicht zu einer Erkenntnis nötigen.
Aber wir geben dem was verbleibt, Aufmerksamkeit.
Meine Beziehung zum Atem

Ich war schon immer gut darin, Dinge zu verstehen.
Irgendwann konnte ich stundenlang über tiefenpsychologische, gesellschaftliche oder technische Zusammenhänge sprechen. Ich konnte Muster erkennen, Verhalten erklären, Situationen einordnen.
Was ich manchmal nicht konnte, war eine ehrliche Antwort auf die einfachste Frage geben: Muss ich eigentlich gerade aufs Klo?
Ich hatte gelernt, fast alles über meinen Kopf zu verarbeiten. Auch mich selbst.
Und lange funktionierte das erstaunlich gut.
Bis ich irgendwann merkte, wie wenig vom Leben eigentlich noch bei mir ankam.
Als ich begann, jeden Morgen 15 Minuten Breathwork zu machen, geschah etwas, womit ich nicht gerechnet hatte.
Nicht unbedingt während der Atemreisen. Sondern danach.
Ich bemerkte plötzlich, dass sich mein ganzer Tag veränderte.
Dass Zustände, die mir vorher unverrückbar erschienen waren, nicht mehr unbedingt bleiben mussten. Unzufriedenheit. Innere Taubheit. Dieses diffuse Gefühl, irgendwie nicht ganz da zu sein.
Ich hatte einen Zugang zu mir entdeckt, für den ich mich nicht erst verstehen musste.
Und dann gab es diese anderen Momente.
Einmal lag ich während einer Gruppensession auf dem Rücken und bemerkte, dass ich mich nicht traute, meine Füße locker auseinanderfallen zu lassen.
Ich hatte das Gefühl, zu viel Raum einzunehmen.
Plötzlich fiel mir auf, wie angespannt ich dalag. Wie sehr ich selbst in diesem Moment noch damit beschäftigt war, mich klein und unauffällig zu halten.
Und auf einmal verstand ich, woher ich das kannte. Aus einer Beziehung, die längst hinter mir lag. Aus einer Zeit, in der es für mich gefährlich gewesen war, sinnlich und sichtbar zu sein.
Ich hatte diese Geschichte längst verstanden und für verarbeitet gehalten.
Aber an diesem Nachmittag erkannte ich etwas davon in der Art wieder, wie ich meinen Körper hielt.
Und ich erinnere mich noch genau an dieses Gefühl, als ich mir erlaubte, einfach dazuliegen. Meine Füße auseinanderfallen zu lassen. Platz einzunehmen.
Wie frei sich das plötzlich anfühlte.
Meine Beziehung zu Breathwork ist seitdem nicht immer geradlinig verlaufen. Ich bin kritischer geworden. Gegenüber großen Heilungsversprechen und der Vorstellung, dass jede intensive Erfahrung das Leben verändern muss.
Aber meine Faszination ist geblieben.
Für das, was über den Atem erfahrbar wird. Für diese unglaubliche Lebendigkeit, die in einem ganz gewöhnlichen menschlichen Körper steckt.
Und für die Möglichkeit, sich selbst wieder zu begegnen, ohne sich erst erklären zu müssen.
Heute möchte ich Menschen Räume eröffnen, in denen sie genau das selbst entdecken können.
Die nächste Gelegenheit:
Dieser Raum kommt im zweimonatigen Turnus wieder.


Wenn dein Thema einen eigenen Raum braucht.
Vielleicht weißt du längst, dass du dich ständig anpasst. Dass du deine Grenzen erst bemerkst, wenn du schon darüber hinausgegangen bist. Dass du dich nach Nähe sehnst und gleichzeitig sofort innerlich zumachst, wenn sie entsteht.
Oder du kennst diese Unzufriedenheit, Anspannung oder innere Taubheit, die sich durch deinen Alltag zieht, ohne dass du wirklich Zugang dazu findest.
Du kannst dir vieles davon erklären. Aber wie zeigt es sich eigentlich in deinem Körper? Und was passiert, wenn du nicht wieder versuchst, es zu verstehen, sondern ihm deine Aufmerksamkeit schenkst?
Wann ist 1:1 sinnvoller als eine Gruppe?
Vielleicht möchtest du einem ganz bestimmten Muster begegnen, statt dich auf das gemeinsame Thema eines Gruppenabends einzulassen.
Vielleicht bemerkst du, dass du in Gruppen automatisch bei den anderen bist. Du nimmst wahr, wie es allen geht, passt dich an und verlierst dabei den Kontakt zu dir selbst.
Oder es gibt etwas sehr Persönliches, das du nicht in einer Gruppe erforschen möchtest.
Im 1:1 müssen wir uns nicht an einer gemeinsamen Dramaturgie orientieren. Wir folgen deinem Erleben.
Wir nehmen uns Zeit, dein Anliegen kennenzulernen und daraus eine individuelle Atemreise zu gestalten.
Ich begleite dich aufmerksam durch den Prozess, passe Tempo und Intensität an und kann unmittelbar mit dir arbeiten, wenn du bemerkst, dass du ausweichst, dich zurückhältst oder den Kontakt zu dir verlierst.
Es geht nicht darum, möglichst viel auszulösen. Sondern darum, deinem eigenen Erleben so genau zu begegnen, dass vielleicht etwas möglich wird, das dir bisher nicht zugänglich war.
2 Stunden persönliche Begleitung | 180 €
Inklusive Vorgespräch, individueller Atemreise, Zeit für Integration, leichter Verpflegung und Nachbegleitung.
Du erkennst dich darin wieder? Schreib mir ein paar Worte darüber, was dich beschäftigt. Wir schauen gemeinsam, ob individuelle Atemarbeit der passende Rahmen dafür ist.
