Die MUSE
Dem Leben schöpferisch antworten.

Ich muss nicht wissen was daraus wird. Ich Fange an."
ESSENZ:
Entwickelt in uns: Die Fähigkeit, uns von der Welt berühren und inspirieren zu lassen und daraus etwas Eigenes hervorzubringen.
Die Muse folgt dem Impuls, ohne sein Ergebnis bereits kennen zu müssen.
Sie spielt, experimentiert, improvisiert.
Sie entdeckt im eigenen Ausdruck Möglichkeiten, die vorher noch nicht existierten.
Sie erinnert uns an die Freiheit, etwas zu erschaffen, ohne bereits gut darin sein zu müssen, jemanden zu beeindrucken oder irgendeinen anderen Zweck erfüllen zu müssen.
November
Symbolsprache
Jahreszeit:
Spätherbst
Mythologie:
Mnemosyne
Element:
Luft
Metall:
Kupfer
Pflanze:
Efeu
Kernthemen:
Schöpferische Resonanz
Inspiration
Selbstausdruck
Spiel & Improvisation
Zweckfreiheit
Selbstzensur
Sichtbarkeit
Planet:
Venus
Ihr Bild entsteht gerade erst. Komm Ende November zurück.


Auf der Reise...
Sie folgt auf die Königin.
Nachdem die Frau gelernt hat, ihre eigene Macht zu tragen und bewusste Entscheidungen zu treffen, begegnet sie einer anderen Freiheit.
Nicht alles kontrollieren, gestalten und verantworten zu müssen.
Die Muse öffnet den Raum für das Ungeplante und Spielerische. Sie darf wieder neugierig werden.
Die Frage
Wann hast du aufgehört, einfach auszuprobieren?
Welchen Impuls verwirfst du, bevor du ihm überhaupt gefolgt bist? Was würdest du erschaffen, wenn du darin nicht gut sein müsstest?
Das Geschenk
Schöpferische Resonanz.
Die Fähigkeit, sich vom Leben bewegen zu lassen und mit einem eigenen Ausdruck zu antworten. Aus einem Impuls darf etwas entstehen, das einen selbst überrascht.
Der Schatten
Verstummung oder Selbstinszenierung
Sie unterdrückt ihren Ausdruck aus Angst, sich lächerlich zu machen. Oder sie kennt ihre Wirkung auf Andere irgendwann besser, als ihre Inspiration.
Sie erschafft, um zu gefallen, zu beeindrucken oder etwas zu leisten.
Sie erinnert uns daran...
Du musst nicht außergewöhnlich sein, um etwas Eigenes hervorzubringen, um etwas zu erschaffen das keinen Zweck hat außer seinen Ausdruck. Nicht alles, was dich begeistert muss zu einem Projekt werden. Nicht alles was du erschaffst, muss jemand sehen, verstehen oder bewundern.
Leitsatz
Ich folge dem, was mich bewegt.
Wenn diese Archetypin in dir erwacht...
Du bemerkst einen Impuls, bevor du ihn mit deinem Urteil erstickst.
Du kannst singen, dich bewegen, spielen und ausprobieren, ohne darin gut sein zu müssen.
Du lässt dich von deinen eigenen Ideen überraschen, statt bereits vorher zu entscheiden, was aus ihnen werden soll.
Du erkennst, wann du dich ausdrückst und wann du beginnst, eine bestimmte Wirkung auf andere herstellen zu wollen.
Du kannst etwas erschaffen, ohne daraus sofort eine Leistung, ein Produkt oder einen Nutzen machen zu müssen.
Du verlierst nicht länger die Freude am Schaffen, nur weil das Ergebnis ungewiss ist.
Du erlaubst dir wieder, Dinge einfach aus Freude am Tun zu machen.
Im Frauenkreis
Wann ist dir dein eigener Ausdruck eigentlich peinlich geworden?
Wann hast du aufgehört, laut zu singen, obwohl du den Text nicht kannst? Dich völlig bescheuert zu bewegen? Einer absurden Idee zu folgen, einfach weil sie dich neugierig macht?
Vielleicht bemerkst du heute schon beim kleinsten Impuls, wie schnell du dich korrigierst.
Das sieht komisch aus. Das kann ich nicht. Was denken die anderen?
Im Kreis der Muse gehen wir genau dorthin.
Mit spielerischen Herausforderungen, Körper, Stimme, spontanen Impulsen und einer ordentlichen Portion Mut zum Cringe erforschen wir unsere Ausdruckskanäle.
Was passiert, wenn du nicht vorher wissen musst, was herauskommt?
Wenn ein vermeintlicher Fehler plötzlich zur nächsten Idee wird?
Wenn du aufhörst, gut aussehen zu wollen, und neugierig wirst, was durch dich entstehen kann?
Wir experimentieren mit dem Unfertigen, Unvorhersehbaren und manchmal herrlich Absurden.
Nicht, um eine besonders freie oder kreative Frau darzustellen.
Sondern um zu erleben, wie viel Ausdruck möglich wird, wenn du dich nicht schon vor dem ersten Versuch zurückhältst.
Du musst weder singen noch tanzen können.
Du darfst einfach anfangen.
